An der Entstehung der Remontantrosen im 19. Jahrhundert sind fast alle wichtigen Rosenklassen beteiligt. Das französiche Wort remontieren bedeutet eben nachblühen, öfterblühend. Viele der Sorten weisen einen kräftigen, leicht überhängenden Wuchs auf, der sie auch als Kletterrosen in Verwendung bringt, einige haben eine strenge Strauchwuchsform. Die Blütenform ist von locker gefüllt, über dicht gefüllt, geviertelt, flache Rosetten bis zu offenen Schalen bis kugeligen Blüten - gestreift, von weiß bis ins dunkle lila, bordeaux. Das Laub ist etwas anfällig für Mehltau und so haben wir diese Rosengruppe einfach gegenüber luftig entlang der Straße eingesetzt.. Der Duft ist meistens stark bis sehr stark. Wir haben die Rosen 'Jules Margottin', 'La Reine', 'Reine de Violettes II', 'Ferdinand Pichard', 'Vick's Caprice', 'Baron Girod de l'Ain', 'Mrs John Laing', 'Glorie de Ducher', 'Sidonie' und 'Archiduchesse Elisabeth d'Autriche' im Programm
Remontantrosen
Archiduchesse Elisabeth d'Autriche
Eine der kleineren historischen Rosen mit einer Höhe von bis zu 120 cm. Der stark remontierende Strauch produziert den ganzen Sommer über Blüten. Auf langen Stangen stehen die Blüten in Dolden und drehen nach einander auf. Das Rosa ist klassisch rein, die Form der Blüte kugelig. Leider sind sie nicht ganz regenfest, aber in diesen Mengen verzeihbar. Besser in sonnigen Lagen mit Einzelstellung und auch immer gut gedüngt beheimaten. Wenn eine Rose ständig produziert verbraucht sie auch viel Nährstoffe.