Rosenkategorien

  • Gallica-Rosen

    Diese Rosenklasse kam mit den Kreuzrittern aus Syrien nach Mitteleuropa. Als 'Red Rose of Damask' erlangte die später unter dem Namen 'Apotheker-Rose', beziehungsweise Rosa gallica 'officinalis' Weltrum und ist noch heute erhältlich. Der Duft ist zwar nicht so intensiv wie bei der späteren Bulgarischen Ölrose, aber im 13 Jahrhunder wies diese Rose den höchsten Rosenölgehalt auf und wurde als Medizin verwendet.

  • Historische Rosen

    sind Wildrosen, wie sie weltweit durch die unterschiedlichen Umwelteinflüsse von selbst entstanden sind, aber auch Rosen, die bis 1867 gezüchtet wurden.

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    Rosenklassen in Europa:

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    1. Alba-Rosen 

    Die 'Weiße Rose' ist eine der ältesten Gartenrosen und wurde schon zur Zeit der Griechen und Römer kultiviert. Sie ist einmalblühend im Frühsommer. Der Duft ist großartig, aber die Blütezeit überschneidet sich oft mit dem Regen in Österreich im Mai-Juni und deshalb sind sie nicht ständig in unserem Sortiment.

    2. Gallica-Rosen

    Diese Rosenklasse kam mit den Kreuzrittern aus Syrien nach Mitteleuropa. Als 'Red Rose of Damask' erlangte die später unter dem Namen 'Apotheker-Rose', beziehungsweise Rosa gallica 'officinalis' Weltrum und ist noch heute erhältlich. Der Duft ist zwar nicht so intensiv wie bei der späteren Bulgarischen Ölrose, aber im 13 Jahrhunder wies diese Rose den höchsten Rosenölgehalt auf und wurde als Medizin verwendet. Berümte Vertreterinnen dieser Gruppe sind die Rosen 'Belle de Crecy' und 'Glorie de Jardins' bei denen schon eine kräftige lila Färbung zu erwähnen ist, die Rose 'Cardinal de Richelieu' im kräftigem purpur, die Rosen 'Jenny Duval' und 'Catinat'

    3. Damaszener-Rosen

    Diese berühmten Parfumrosen entstanden schon 1000 v. Chr. in Kleinasien über die Kreuzung der Rosa gallica mit der Rose phoenicea und waren ein fixer Bestandteil der zahlreichen Geschichten aus 1001 Nacht. Bis heute ist die bekanntese Vertreterin die 'Rose von Kanzalik' oder 'Bulgarische Ölrose' oder 'Trigintepetala'. Sie ist einmalblühend, dafür jedoch über Wochen. Der Blütenflor ist sehr üppig und das Laub gesund und kräftig. Noch heute wird sie auf großen Ackerflächen kultiviert und gibt den klassischen Rosenduft, den jeder kennt. Auch sie kamen mit den Kreuzzügen über Frankreich nach Europa.

    4. Moschata-Rosen

    Diese Rosenklasse entstand im heutigen Iran bis Afganistan. Die Blüten erscheinen in zahlreichen Dolden an bogig wachsenden Stangen mit feingliedrigem Laub. Die Blütezeit ist erst spät im August wodurch diese einmalblühenden Rosen oft für öfterblühend gehalten wurden. Die riesigen Blütendolden ähneln den Blüten von Rispenhortensien. Die aus Asien stanmmende Rosa moschata gilt jedoch als verschollen. Gekreuzt mit den Rosa-Chinensis gibt es heute wundervolle, öfterblühende Hybrid-Sorten, die nahe der Wildrosen den Garten mit Blühbüscheln und Minihagebutten schmücken. Ein Traum! (siehe 13. Moschus-Rose)

    5. Zentifolien (mit der Untergruppe der Moosrosen)

    Diese Rosenklasse wurde erst Ende des 16. Jahrhunderts in Holland aus einer komplexen Kreuzung der Rosa gallica, Rosa moschata, Rosa canina und Rosa Damaszena gezüchtet und nicht durch Umwelteinflüsse entstanden (Rosen 'Ombree Parfaite', und 'Tour de Malakoff' zum Beispiel). Moosrosen sind seit dem Ende des 17. Jahrhunderts bekannt und haben den charaktaristischen Überzug der Knospen mit weichen Stacheln - dem Moos. Diese sondern eine harzige Substanz ab, die nach Wald duftet. Beide Rosengruppen waren aufgrund des starken süßlichen Geruchs beliebt und wurden in den Bauerngärten gerne vermehrt und weitergegeben. Sie sind fast immer einmalblühend. Wir haben natürlich die öfterblühenden Sorten im Garten (die Rosen 'Salet' und 'Eugenie Guinoisseau')

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    Rosenklasse in China

    6. China-Rose

    Der größte Kontrast zu den eurasischen Rosen liegt in dem Umstand, dass die Winter in China nicht so kalt und die Sommer nicht so trocken sind. Wer hat noch nicht beobachtet, dass die modernen, öfterblühenden Rosen bis Weihnachten bei passender Witterung Knospen und Blüten austreiben? Die Rosa chinensis blühen mehr oder weniger rund ums Jahr mit üppigem Flor mit meist einfachen Blüten - dafür bunt mit kaum Duft. Diese Rosen möchten auffallen, gesehen werden. Die Anstrengung geht in die Masse und nicht in jede einzelne Blüte. Auch die Hagebutten und Samen müssen nicht aufregend groß sein. Historische eurasische Rosen haben eine auf wenige Wochen begrenzte Blühphase, sie müssen die Insekten weithin anlocken. Hier bin ich, jetzt gibt es Nahrung, ich rieche unglaublich, schau lieber Vogel, meine Früchte sind üppig und nahrhaft - trag meine Samen weit fort!

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    Historische Rosen mit Einfluss der China-Rosen

    Über die Kreuzung der Eurasischen Rosen mit der Rosa chinensis entstanden die ersten öfterblühenden Rosensorten und es kommen auch die Farben Rot und Gelb zum klassischen Weiß und Rosa. Das Laub der China-Rosen hat zu wenig Abwehrkraft gegen Hitze und nasse Kälte und ist deshalb anfällig auf Blattkrankheiten. Wer ist schon perfekt und ist das wirklich unbedingt notwendig? Seit dem 20. Jahrhundert gibt es unter den Rosen auch die Farben Fliederblau und Braunrosa. Mit der Viridiflora ist die erste Grün-blühende Rose 1833 wahrscheinlich in Amerika gefunden worden - auch eine Rosa chinensis - ganz von alleine als Laune der Natur! Tja, schon ein Spaß mit diesen China-Rosen.

    7. Herbstdamaszenerrose

    Ende des 18. Jahrhunderts entstand in Italien eine neue, süß duftende Roseklasse, die die besondere Eigenschaft hatte, bis zum Herbst nachzublühen. Das Laub ist eher matt und grob, sehr gesund und der Strauch wachst dicht belaubt, breitbuschig, kugelig jedes Jahr etwas größer. Wir haben von diesen Rosen schon einige im Standartprogramm. Die bekanntesten unter ihnen sind die 'Rose de Resht', und die rosafarbene 'Jaques Cartier' von welcher ein weißblühender Sport (zufällige genetische Variante) gefunden wurde, der nun auch zu den Historische Rosen gezählt wird. Seinen Namen verdankt diese dem französischem Entdecker und Seefahrer Jaques Cartier, der im Jahr 1534 begann den Osten Kanadas zu erkunden.

    8. Portlandrosen

    Der Legende nach wurden Herbstdamaszenerrosen zur Herzogin von Portland nach England gebracht und ihr zu Ehren fortan Portlandrosen genannt. Genetisch gehören sie jedoch zusammen. Die Rosenklassifizierung hat so ihre Tücken... Zu ihren Vertreterinnen zählen auf jeden Fall die Rosen 'Comte de Chambord' (auch unter MMe Boll und MMe Knorr im Handel), 'Yolande de Aragon', 'Miranda', 'Rose de Roi' und 'Rose de Roir a Fleurs Pourpre'. Uns ist es erst durch den österreichischen Rosenfachmann Erich Unmuth gelungen eine echte Rose de Roi zu erhalten. Die Fabe war schon gut, nur leider als Remontantrose kein Ersatz in einem Rosarium, das es genau haben will...

    9. Bourbonrosen

    Die erste Bourbonrose entstand als Naturhybride aus Damaszener- und Chinarosen. 1817 wurde ein auffälliger Sämling gefunden, dessen Samen nach Frankreich zum Gärner des Herzogs von Orléans gesandt wurde. Aus der Kreuzung der 2. Generation entstand die erste Bourbonrose. Da sie stark duften sind sie auch in unserem Rosarium zahlreich vorhanden. Die Blattgesundheit ist von sehr robust bis eher pflegeintensiv sehr unterschiedlich, je nach dem, wie sich die Genetik in der Blattstruktur durchgesetzt hat. Vom Parfum stehen sie den Damaszener-Rosen kaum nach. Mit der 'Variegata di Bologna' ist auch eine der ersten gestreiften Rosen im Rennen (nur leider einmalblühend - auch wenn es manchmal anders angegeben wird). Wir haben die Rosen 'Boule de Neige', 'Kathleen Harrop', 'Souvenier de la Malmaison', 'Louise Odier', 'Zephirine Drouhin' und 'Catherine Guillot' im Angebot. Viele dieser Rosen sind auch als Kletterrosen verwendbar.

    10. Remontantrosen

    An der Entstehung der Remontantrosen im 19. Jahrhundert sind fast alle wichtigen Rosenklassen beteiligt. Das französiche Wort remontieren bedeutet eben nachblühen, öfterblühend. Viele der Sorten weisen einen kräftigen, leicht überhängenden Wuchs auf, der sie auch als Kletterrosen in Verwendung bringt, einige haben eine strenge Strauchwuchsform. Die Blütenform ist von locker gefüllt, über dicht gefüllt, geviertelt, flache Rosetten bis zu offenen Schalen bis kugeligen Blüten - gestreift, von weiß bis ins dunkle lila, bordeaux. Das Laub ist etwas anfällig für Mehltau und so haben wir diese Rosengruppe einfach gegenüber luftig entlang der Straße eingesetzt.. Der Duft ist meistens stark bis sehr stark. Wir haben die Rosen 'Jules Margottin', 'La Reine', 'Reine de Violettes II', 'Ferdinand Pichard', 'Vick's Caprice', 'Baron Girod de l'Ain', 'Mrs John Laing', 'Glorie de Ducher', 'Sidonie' und 'Archiduchesse Elisabeth d'Autriche' im Programm

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    1867 gelang es erstmalig eine Edelrose mit hoch-gebauter Blüte zu züchten.

    Der Beginn der Modernen Rosen - hier bei uns unter Alte Rosen

  • Kaskardenrosen

    sind Beetrosen, Bodendecker oder kleine Kletterrosen mit weichen Trieben die in Kübeln, Balkonkisteln oder als Hochstamm über einen Schirm gezogen werden können. als Zwergrose ist die Sorte 'Knirps' besonders zu empfehlen. Diese Rose wird maximal 20 cm hoch und hat bis zu 120 cm lange Ranken.

  • Kleinstrauchrosen

    sind selbststehende Rose zwischen 100 und 140 cm Höhe. Für ein Rosenbeet schon etwas groß, aber für eine Hecke zu niedrig. Prinzipiell gehören Rosen zur Gattung der Sträucher, weil sie im Winter das Laub verlieren, aber das Rosenholz stehen bleibt (im Unterschied zur Staude, die im Winter vertrocknet und im Frühjahr neu austreibt und den Bäumen, die einen Stamm ausbilden). Kleinstrauchrosen blühen meistens in Dolden, oder haben Beiknospen. Der Übergang zu anderen Rosengruppen wie den Bodendeckern ist fließend. Auch können sie im Juli-August von der Höhe schon mal über das Ziel hinaus schießen...

  • Kletterrose

    Rosen, bei denen ein Austrieb Höhen von 200 cm und mehr erreichen kann. 

  • Miniaturrosen

    sind Röschen, deren Blüten 10 bis 20 mm Durchmesser aufweisen. Das Laub ist besonders feingliedrig. Diese Sorten werden wurzelrein gehandelt und sind immer Topfgeeignet (jedoch nicht für den Innenraum)

  • Moderne Rosen

    sind Rosen, die nach 1960 gezüchtet wurden. 'Modern' bedeutet jedoch nicht mehr zwingend 'aktuell'. Die Rose als Kulturpflanze hat beginnend nach dem 2. Weltkrieg in den 70er und 80er Jahren des 20 Jahrhunderts eine Hochblüte erlebt. Moderne Rosen hatten als Züchtungsziel die edle Teehybriden-Form, intensive oder neue Farbigkeit, Blattgesundheit und Blühfreude. 

    Zum ersten Mal war es möglich, mit ein und der selben Pflanze den ganzen Sommer über eine farbige Gestaltung in Parkanlagen und Gärten zu erreichen. Die Moderne Rosen sind somit Kinder des Wirtschaftswunders und des Fortschritts mit all seinen Schattenseiten. Durch den höheren genetischen Anteil der Rosa chinensis hatten diese Rosen meisten kaum mehr Duft und vertrugen das europäisch-kontinentale Klima nicht, gedüngt und gespritzt wurde alles chemisch und die Rosen bekamen unter Gärtnern einen schlechten Ruf als besonders pflegebedürftig. Die perfekte Rose als Aushängeschild des geschulten Gärtners kurbelte die Wirtschaft jedoch weiter an. Rosenlizenzen gelten noch immer 25 Jahre und können ein weiteres Mal auf 25 Jahre verlängert werden.

    Seit 1952 Wird in Baden Baden (Deutschland) jedes Jahr eine Goldene Rose der besten, der eingereichten Neuzüchtung verliehen und die Stadt rühmt sich als 'heimliche Rosenhauptstadt' Europas. Rosengärten und Parks wurden in den 70er und 80er Jahren des 20 Jahrhunderts neu angelegt oder vergrößert. In Österreich besteht noch der Doblhoffpark in Baden, doch der Rosentourismus lässt nach. Rund um den Donauturm wurden die Rosenbeete nach dem Millenium gegen Gräser und Stauden ausgetauscht.

    Doch in der Hochzeit der Rose erschienen die ersten Rosenlexika in Farbe für die Hausbibliothek mit 3000 Rosensorten. 1976 wurde die erst Weltrose gekürt. 1968 gründete sich zum Beispiel die 'World Federation of Rose Societies' in London und ich selbst durfte noch den aktuellen Chef der Österreichischen Rose Society auf einer Gartenmesse kennenlernen. Ich wäre dann das jüngste Mitglied (eine Zeit lang zumindest)

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    Unterschieden werden Moderne Rosen nach der Wuchsform und Höhe des Strauchs in:

    Beetrosen, Edelrosen, Strauchrosen, Kletterrosen, Schlingrosen/Rambler, Bodendecker, Zwerg und Miniaturrosen (Kleinstrauchrosen und Kaskarden)

    oder nach dem Duft und der Blütenform beziehungsweise der Nutzbarkeit:

    Blütenform: nostalgisch, edel, bienenfreundlich

    als Einzelrosen oder Einzelrosen mit Beiknospen, Polyantha- oder Büschelrosen, Rosendolden

    Parfumrosen, Schnittrosen und essbare Rosen

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    Seit den Modernen Rosen gelingt es immer wieder Züchtern eine neue Rosengruppe einzuführen. 

    Ein richtiger Hype gelang in den 1990er Jahren David Austin mit seinen 'Englischen Rosen'. Er kreuzte moderne Sorten wieder mit Historischen Rosen und erreichte robuste Rosen mit interessanter Farbigkeit, nostalgischem Aussehen und gutem bis starkem Duft. Meistens blühen diese Sträucher trotz Hagebutten, oder sind selbstreinigend, und sind deshalb für Wochenendgärten von 'Natur im Garten' Fans ideal. Sie brauchen nur viel mehr Platz im Garten, als auf dem Etikett angegeben ist.

    Obwohl der Züchter Poulsen noch üppigere Serien an farbigen Beet und Strauchrosen nachsetzte, konnte er sich viel weniger am Markt durchsetzen. Wir sind trotzdem Fans. So blattgesunde und regenfeste Sorten sind selten. Es liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass über die Märkte zu Ostern schon blühende Rosen aus Italien und Frankreich auf den Markt drängen und Dänemark um diese Jahreszeit viel weniger Sonnenstunden aufweist.

    Nach einem kurzen Zwischenspiel der 'Essbaren Rosen', die vor allem für die Konditoren der Vitage-Hochzeitstorten interessant waren, und den bienenfreundlichen, wildrosenartigen Züchtungen mit eher wenig Duft, setzen sich im Moment stark duftende Edelrosen und Beetrosen, aber auch Miniaturrosen durch, da die Gärten immer kleiner werden, oder eine Terasse und ein Topf genügen müssen.

    Die Rosa persica ist die größte Innovation der letzten Jahre. Da die Blütenblätter um die Staubgefäße eine hibiskusartige dunkle Färbung aufweisen, heben sich diese Rosen deutlich von allen bisherigen Züchtungen ab.

  • Moschata-Rosen

    Sind Wildrosen aus dem vorderen Orient, die ursprünglich nur im Herbst geblüht haben und in ihrer ursprünglichen Form als ausgestorben gelten. Heute finden sich nur noch gezüchtete Hybride-Sorten. Die einfachen Blüten wuchsen in großen Dolden. Wahrscheinlich war es für die Pflanzen zu heiß, um über den Sommer Früchte zu tragen. 

  • Moschus-Rosen / Moschata-Hybride

    In einer Zeit, als möglichst vollkommene Remontant und Edelrosen gar nicht groß und pompös genug sein konnten, wandte sich Peter Lambert im 19. Jahrhundert in Deutschland einer ganz anderen Züchtungsidee zu. Er wünschte sich gesunde und robuste Gartenrosen. Er schuf somit die Basis der heutigen Polyantharosen. Poly bedeutet Viel - Blüten in Hülle und Fülle. Bei uns zu finden sind Vertreterinnen wie 'Ballerina', 'Mozart', 'Felicia', 'Queen of Musk' und 'Cornelia' beziehungsweise modernere Sorten und Bodendecker mit ähnlichen Eigenschaften.

  • Noisetterosen

    Die ersten Noisetterosen entstanden zu Beginn des 19. Jahrhunderts in South Carolina. John Champney züchtete, vermutlich aus Rosa × chinensis 'Old Blush' und einer Rosa moschata, die Sorte 'Champney´s Pink Cluster'. Sein Nachbar Philippe Noisette selektierte 1817 aus Sämlingen dieser Sorte 'Blush Noisette', die der ganzen Rosengruppe ihren Namen gab. Die Triebe sind glatt und nur mit einzelnen, kräftigen, hakenförmigen Stacheln besetzt. Die Blattstiele sind drüsig, die Blätter groß, scharf gesägt und glänzend. Die Blütenstiele sind meistens dünn, bilden Büscheln auf denen locker gefüllte Blüten sitzen. Der Duft ist von kaum bis sehr gut duftend. Diese Rosen geben einen sehr zarten Eindruck bei zum Teil beachtlicher Größe. Die Rose Mme Alfred Carrier zum Beispiel schafft zwischen 5 und 7 Meter Höhe. Die Farbigkeit ist meist rosa, weiß bis zu gelb in pudriger Qualität. Sehr blühfreudig, von extrem frostfest bis etwas heikel. 

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